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Stichwortverzeichnis (alphabetisch):
DE-NIC
"Deutsches Network Information Center"
Die DENIC ist eine eingetragene Genossenschaft, die 1997 gegründet wurde und Ihren Sitz in Frankfurt am Main hat.
Ihre Aufgaben sind unter anderem:
Im Internet: http://www.denic.de/
DNS
Abkürzung für "Domain Name System".
Das Domain-Name-System (DNS) ist ein Benennungsschema für
an das Internet angeschlossene Rechner. Das Internet ist in eine Reihe
von
Bereichen
aufgeteilt, die den Namen " Domain" bzw. "Top-Level-Domain"
(tld) tragen. Unter einer Domain versteht man einen
zusammenhängenden Teil des Internet
(z.B. alle Rechner eines Landes oder alle Rechner eines Konzerns).
Rechnernamen sind nach folgendem Prinzip aufgebaut:
host.subdomain.domain.toplevel_domain
Beispiele für organisationsspezifische Top-Level-Domains
(engl.: generic top level domains) sind ".com" für kommerzielle
Organisationen und Firmen,
".edu" für Universitäten und
Bildungseinrichtungen, ".org" für gemeinnützige
Organisationen, ".mil" für Rechner im militärischen Bereich
und ".net"
für Netzwerkbetreiber sowie Online-Dienste.
Daneben gibt es länderspezifische Top-Level-Domains (engl.:
country code top level domains) wie ".uk" für
Großbritannien, ".fr" für Frankreich oder ".de"
für
Deutschland.
Die Namensvergabe nach dem DNS ist wesentlich
benutzerfreundlicher
als eine IP-Adresse, weil "Klarnamen" leichter zu merken sind als
abstrakte
Zahlenfolgen. DNS-Adressen werden von Name-Servern
automatisch in die numerische IP-Adresse konvertiert, die zur
Weiterleitung der Datenpakete
erforderlich ist.
IP-Adresse
"Internet Protocol-Adresse"; Adresse eines an das Internet
angeschlossenen Rechners
Rechner im Internet müssen über eine eindeutige Adresse verfügen, damit sie die für sie bestimmten Datenpakete empfangen können.
Die IP-Adresse besteht in einer Zahlenfolge. Da diese schwer zu
merken ist, erhalten Rechner üblicherweise zusätzlich einen
(oder mehrere) beliebige
Klarnamen, die vom Name-Server wieder in
IP-Adressen aufgelöst werden. Diese 32- Bit-Adressen bestehen -
wie im Rahmen des IP im RFC 791
festgelegt - aus einer Gruppe von vier
Zahlenwerten zwischen 0 und 255, die durch Punkte voneinander getrennt
sind, z.B. 180.36.91.230.
Computer, die nicht per Standleitung mit dem Internet verbunden
sind, sondern sich stets neu einwählen müssen, haben in der
Regel jedoch keine feste
IP-Adresse. Sie erhalten vom
Internet-Service-Provider (ISP) aus dessen Pool an reservierten
IP-Adressen sogenannte "dynamische" IP-Adressen zugeteilt,
die nur
für die Zeit der jeweiligen Verbindung gelten und sich bei jeder
Neueinwahl ändern.
ISP
"Internet-Service-Provider", Anbieter von Internet-Diensten
Unter einem ISP (oft auch "Provider" genannt) wird meist ein
Unternehmen verstanden, das Endkunden den Zugang zum Internet anbietet.
Präziser heißt
ein solcher Dienstleister
Internet-Access-Provider (Internet-Zugangs-Anbieter).
ISP bieten jedoch über den Internet-Zugang hinaus verschiedene Internet-Dienste an. Beispielsweise treten sie auf als:
RBL
Realtime Blackhole List - Schwarze Liste
Eine RBL ist eine Liste mit IP-Adressen welche zur Versendung von
unerwünschten Mails benutzt werden, bzw. wurden. Auch die
Landeshauptstadt
München
zieht zur Überprüfung solche Listen heran.
Relaying
Unser Mail-Relay nimmt Nachrichten von anderen Providern nur an,
wenn diese für die Landeshauptsstadt München bestimmt sind.
D.h. es ist
nicht möglich,
über unseren Mailserver E-Mails zu versenden, welche nicht
für die Landeshauptstadt München bestimmt sind.
RFC
"Request For Comments" - TCP/IP-Standarddokument
Spezifikationen, Vorschläge, Ideen und Richtlinien, das
Internet betreffend, werden in Form von so genannten RFC's (Request For
Comments) veröffentlicht.
Seit 1989 ist die Struktur und der
Aufbau von RFC's durch die RFC 1111 geregelt. Jeder RFC hat einen
bestimmten Status, mit dem er gekennzeichnet wird.
Wird ein Protokoll
zur Überprüfung eingereicht, erhält es den Status
»Initial«. Wird das Protokoll als Standard vorgeschlagen,
hat es den Status »Proposed Standard«.
Als »Draft
Standard« wird es bezeichnet, sobald es in mindestens zwei
unabhängigen Implemetationen realisiert wurde. Sobald es
überprüft und als gültiger Standard verabschiedet wurde,
hat es den Status »Standard«.
SMARTHOST
Eine andere Bezeichnung für SMTP-Server (Mailserver) des Providers.